Hamburg . Kunst Gegen Bares

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Was: Ein Abend, eine Bühne, 8 Künstler, 8 Sparschweine, 8 mal 10 Minuten, ganz viel Spaß. Das Publikum kürt den Sieger des Abends mit Geld: Das Kapitalistenschwein.*

Wo: Fleetstreet, Admiralitätsstraße 71

Wann: 26.09. / 07.11. / 19.12.

Preis: 3,50 Euro

Moderation: Nico Semsrott und Till Reiners
Organisation und Künstlerbetreuung: Cristina Grovu

Anmeldung für Künstler: Gerne! hamburg@kunstgegenbares.de

Jeder darf mitmachen. Allerdings behalten wir uns aus dramaturgischen Gründen vor, die Zusammenstellung jedes Abends selbst zu bestimmen. Wir freuen uns sehr über Anmeldungen an hamburg@kunstgegenbares.de
(Momentan gibt es eine Warteliste. Wir bitten um Verständnis!)

Herbst.2010 - Ausblick

Nach dem grandiosen Start von Kunst Gegen Bares in Hamburg wird es nach einer Sommerpause weitergehen. Schon mal vormerken! 26.09. / 07.11. / 19.12.

29.06.2010 - Rückblick

Kapitalistenschwein des Monats Juni 2010:
Sanitäterin Frau Schmerzlos (Comedienne)

Mit Batang (Samba), Mareike (Cover), Ove Thomsen (Songwriter), Sanitäterin Frau Schmerzlos (Comedienne), AljOshA (Musik und Lyrik), Industrieromantiker (Lyrik geprägt von Stahl und Wandel), Patrick Folkerts (Zauberei), Elefantaman (Musik).

25.05.2010 - Rückblick

Kapitalistenschwein des Monats Mai 2010:
Christopher Coltzau (Gedichte)

Mit Hydrant (Unplugged Punk), "Falsche Liebe" (Theaterprojekt), Andy Anderson (Stimmimitation), Etta Streicher (Gedichte mit Hilfsmitteln), Thorsten Bär (Stand Up), Christopher Coltzau (Gedichte), René Dase (Singer-/Songwriter, Chanson), Pinu'u (Tanz/Tribal Fusion).

27.04.2010 - Rückblick

Was für eine Premiere! Bei der ersten Ausgabe von Kunst Gegen Bares in Hamburg gab es alles, was sich Veranstalter wünschen können: ausverkauftes Haus, ein fröhliches Publikum und eine bunte Mischung auf der Bühne. Kultur ist, was schön ist - und davon gab es viel zu bestaunen. Die Zuschauer zeigten sich spendabel und so klingelte es am Ende, was die Schweine hielten. Hamburg schien nur auf das erfolgreiche Format aus Köln gewartet zu haben.

Kapitalistenschwein des Monates April 2010 wurde Jan Logemann. Mit seinen Tricks bediente er so erfolgreich alle Klischees eines Zauberers, dass das Publikum sich zwischen Staunen und Lachen gar nicht entscheiden konnte. Er bekam 18,03 % der Spenden. Mit einem Anteil von 16,4 % landete Sönke Dorau auf Platz 2. Mit seiner Loop-Maschine begleitete er sich selbst und faszinierte damit das Publikum. 14,12 % - und damit Platz 3 - erhielt das zauberhafte, siebenköpfige Bauchtanzensemble Muse.

Gerd Buurmann aus Köln, der dort vor zwei Jahren das Konzept Kunst Gegen Bares erfunden hat, nahm zum ersten Mal selbst im Wettbewerb teil und ehrte uns mit einem Hitler, der Imagine von John Lennon zitiert ("I'm a dreamer") sowie einer Schauspieleinlage aus Shakespeares Kaufmann von Venedig. Marvin Ruppert erzählte zwei so traurige Liebesgeschichten aus seinem Leben, dass sich das Publikum vor Lachen kaum einkriegen konnte.

Der Lingualpirat überreichte KGB-Hamburg zur Premiere einen bunten Strauß Stand Up Comedy, Stefan Wöbke wollte als Zauberer der Trick mit dem Seil doch nicht ganz gelingen und Helmut Fuchs-Bardun animierte zum allgemeinen Mitsingen. Hightauer wurde mit seinen drei Liedern zum "Wild Thing" und Sadaf erzählte lustvoll von ihrer großen Liebe - Schokolade.

Was war noch? Cristina Grovu präsentierte hinreißend schöne Sparschweine, Nico Semsrott las 10 Sätze ohne Witz und dann einen Witz vor, Till Reiners war als Thomas Gottschalk deutlich besser als Thomas Gottschalk, ja, und das Publikum war begeistert.

* KGB - ausführlich:

Man sitzt im Konzert, hat 10 Euro Eintritt bezahlt und sagt sich: "Mehr als fünf Euronen hätte ich dafür eigentlich nicht ausgegeben"

"Dann machs doch auch nicht", sagen Nico Semsrott und Till Reiners, denn sie veranstalten mit organisatorischer Unterstützung von Cristina Grovu "Kunst gegen Bares". Hier entscheidet das Publikum, wie viel Geld ihm die Kunst Wert war. 10 Künstler haben 10 Minuten Zeit, um zu beweisen, dass Sie Perlen für die Säue, genauer: Sparschweine wert waren.

Wie der Künstler das in zehn Minuten anstellt, ist ihm überlassen: Alle Formen sind willkommen. Die "Kunst Gegen Bares" ist offen für alle Kunststücke aus den Bereichen Theater, Musik, Film, Varieté, Literatur, Pantomime, Stand Up, Clownerie, Referat usw.

In Köln ist das Format bereits seit zwei Jahren ein Erfolg, jetzt treten Künstler auch in Hamburg um den Titel des "Kapitalistenschweins" an, jeden letzten Dienstag im Monat in der Fleet Street.

Erprobt sind auch die beiden Moderatoren der Show selbst: Der junge Kabarettist Nico Semsrott gewann letztes Jahr den NDR Comedy Contest, sein Kollege, der Entertainer Till Reiners ist Sieger der Fritz Nacht der Talente.

Kurzum: Es kann nur gut werden - ein Wahnsinn, dass der Eintritt bei nur 3,50 Euro liegt.

Wer teilnehmen möchte, der möge sich bei hamburg@kunstgegenbares.de anmelden.